
Meine gute Freundin Shanti macht als Goldschmiedin Schmuck. Für Werbung und die Aktualisierung der Homepage wollte sie ihre neuen Kreationen auf Menschen fotografieren. So entstand ein Fotoshooting in meinem Studio raum2 mit zwei Frauen- und zwei Männer-Models.


Das ist eine Auswahl von einigen Fotografien. Ich habe mit offener Blende gearbeitet, damit immer nur eine kleine Ebene auf dem Bild scharf und deutlich ist, der Rest ist unscharf. Das gibt den Bildern ein dreidimensionaler Effekt und bringt eine gewisse Spannung in die Szenen.
Schul-Thema 2011: "Reflexionen"
Wieder ein Begriff, der schon durch seine gemischte Schreibweise zwischen Reflex und Reflektieren ahnen lässt, dass man ihn auf viele verschiedene Weisen interpretieren kann. Ich bin wieder zu meiner Passion zurück gekehrt, schöne Menschen im Studio zu fotografieren. Und damit es schön reflektiert, habe ich folgendes umgesetzt:


Die Schönheit des Models wird durch diverse Spiegel multipliziert. Das Arrangement der Spiegel und die Position des Models lassen die Geschichte von Narziss, dem schönen Jüngling, welchem die Betrachtung seiner eigenen Schönheit zum Verhängnis wurde, aufleben.
Ich wurde im Winter 2010/2011 angefragt, ob ich in der TV-Serie von 3+ "Bauer, ledig, sucht" einen Fotografen spielen wolle, welcher in der Geschichte vom Kandidaten engagiert werde. Das ist nicht meine Spezialität, on Location zu fotografieren, aber ich sagte zu. Es wurde eine lustige Erfahrung für mich. Auf die Bilder bin ich nicht sehr Stolz, aber es gab mindestens einige Reaktionen von Bekannten, die mich in der Fernsehsendung sahen.

Die Lichtverhältnisse in der Scheune waren sehr schlecht. Ich hatte lediglich die Film-Beleuchtung, welche für eine hohe Auflösung mit der Fotokamera zu wenig ist. Ich musste die ISO-Zahl so stark herauf setzen, dass die Qualität der Bilder litt. Aber für den Zweck, schnell am selben Tag einen Kalender herstellen zu lassen, welcher dann in einer kurzen Sequenz im Film zu sehen war, genügten die Bilder schon.
Schul-Thema: "Ähnlich"
Das kann jetzt wirklich alles bedeuten. Das ist mein Beitrag. Zwei Serien, aufgenommen in meinem Studio "raum2"


Auf den beiden Bildserien ist zwar jeweils immer die selbe Person dreimal abgebildet, aber das Besondere daran ist, dass die Person tatsächlich dreimal an dem jeweiligen Ort fotografiert wurde, wo sie auf dem Bild steht. Das kann man am Schatten und der Intensität der Beleuchtung sehen. Ganz links steht das Model näher beim Blitz und ist heller, rechts weiter von der Lichtquelle weg. Es handelt sich also um drei authentische Bilder, die lediglich übereinander montiert wurden. Und die drei sehen doch ähnlich aus, oder?
Schul-Thema: "Mensch Technik Natur"
Drei grosse und völlig verschiedene Begriffe. Auch zu diesem Thema hatte ich gleich eine Idee. Allerdings hantelte es sich um mein weiteres Hobby. Mountain-Bike. Dort sind der Mensch, die Technik und die Natur tatsächlich perfekt miteinander verschmolzen. Ich wählte deshalb eine Serie von Bildern, die auf einer meiner Biketouren entstanden sind.


Solche Bilder müssen in Farbe gewählt werden, obwohl ich sehr oft in Schwarzweiss fotografiere. Aber diese Kraft der Landschaft um die kleinen Menschen mit ihrer Technik kommt nur mit den eindrücklichen Farben richtig zum Ausdruck.
Schul-Thema: "Garage"
"Garage ist wieder ein grosser Begriff. Garage kann eine Werkstatt sein, eine Einstellbox für Autos, eine Sammelgarage und vieles mehr. Für einmal habe ich darauf verzichtet, Menschen zu fotografieren. Das hatte auch etwas mit Zeitdruck zu tun.

Am Morgen auf dem Weg zur Arbeit komme ich am "schönsten Parkhaus von Zürich", das Parkhaus Gessnerallee, vorbei. Dort ist es am morgen früh recht ruhig, die Beleuchtung und die durch Farben getrennten Geschosse bieten jedoch immer eine interessante Kulisse.
Weiteres Thema: "Im Fluss"
"Im Fluss" kann alles bedeuten. Etwas befindet sich in der Entwicklung, es geht weiter, es verändert sich, es bewegt sich. Oder im konkreten Sinn. Es ist im Wasser, im Bach, im Fluss. Ich habe für meine Interpretation die konkrete Bedeutung des Begriffs gewählt.

Als Location wählte ich das Küsnachter Tobel, welches ich von meinen Bike-Touren her kannte. Das Model war Suman, der sich gerade in der Schweiz befand. Es war gut und auch nicht gut, dass es an diesem August-Tag nicht sehr warm und bedeckt war. Es hatte kaum Leute im Tobel, wodurch es kein Problem war, dass Suman schliesslich nackt im Wasser stand. Der Nachteil am kühlen Wetter war, dass Suman ziemlich kalt hatte. Aber er beherrschte seinen Job.
Das erste Thema: "Unsichtbar" Hier meine zwei Bildserien dazu:
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Die Aufnahmen entstanden nicht in meinem eigenen Studio, sondern im Studio eines Freundes. Mein Lieblings-Fotomodel stellte sich spontan zur Verfügung. In der ersten Serie stand das Model hinter einem Leinentuch. Die Beleuchtung war ein einzelner Studioblitz ca. 45° hinter dem Model und dem Tuch aufgestellt und gegen mich gerichtet. Dadurch zeichneten sich nur die Konturen der Person auf dem Tuch ab. Es ist zwar eine Person zu erkennen, aber das, was einen Menschen ausmacht, wenn man ihn sieht, ist unsichtbar.
Bei der zweiten Serie steht da Model seitlich vor einem weissen Studiohintergrund. Die Lichtquelle, ein Festlicht-Scheinwerfer mit offenem Reflektor steht ca. 30° zur Rückwand vor dem Model. Dadurch wird ein verzerrter Schatten gebildet, der den gleichen Effekt wie in der ersten Serie hervorrufen soll, nämlich die eigentliche Person unsichtbar zu halten und nur deren Schatten abzubilden. Um das Bild etwas spannender zu gestalten, habe ich einen ganz kleinen Teil des Models am Bildrand sichtbar gelassen.
www.eb-zuerich.ch: Seit einiger Zeit besuche ich das Atelier "Bildkommunikation" der EB Zürich. Im Atelier kann ich meine Projekte skizzieren, planen und umsetzen und dabei mein Gespür für treffende Gestaltungskompositionen weiterentwickeln. Begleitet und unterstützt wird meine Lerngruppe von einer erfahren Fachperson.
Kürzlich, zirka ab Mai 2010, haben wir begonnen, uns ein Themen-Stichwort vorzugeben. Zu diesem Stichwort produzieren die Atelierteilnehmer innerhalb dreier Wochen eine Bildauswahl von drei Bildern bzw. Bildserien. Die Interpretation des Themas wird jedem Teilnehmer freigestellt. Dadurch entstehen total verschiedene Fotografien, welche jedoch durch das Thema eine Gemeinsamkeit haben.
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Die Berta - Bar ist eine gemütliche In-Bar im Zürcher Kreis 3 gleich beim Idaplatz (nähe Lochergut). Vom 7. März bis Ende April 2010 hatte ich die Möglichkeit, meine Fotoserie «Verwandlung#1» noch einmal auszustellen. Das Schöne an dieser Ausstellung war, dass ich die Bilder noch einmal zeigen konnte und dass das Publikum ein ganz anderes war, als die Besucher von Foto- oder Kunstausstellungen. Ein Besuch in der Bar lohnt sich aber nicht nur wegen meinen Bildern. Mehr unter: www.bertabar.ch
Fotoausstellung Maag Event Hall Zürich 15. bis 18. Januar 2010
http://www.photo-schweiz.ch/09/
Bei der «photo09» handelt es sich um eine seit 2005 jährlich durchgeführte Fotoausstellung, welche ursprünglich praktisch ohne Geld als Werkschau ins Leben gerufen wurde.
Inzwischen ist die «photo09» eine der wichtigsten Fotoausstellungen in der Schweiz. Ich war nicht an der Hauptausstellung, aber am Publikumswettbewerb mit einem Bild vertreten. Details.
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Kunstausstellung neue Börse SIX Swiss Exchange Zürich 20. - 27. Juni 2009
Bei der «kapo art 09» handelte es sich um eine Ausstellung von aktiven Polizisten der Kantonspolizei Zürich, welche in ihrer Freizeit «Kunst» in irgend einer Form machen. Es wurden Skulpturen, Malerei und Fotografien ausgestellt. 18 Künstler stellten in den Räumlichkeiten der neuen Börse SIX Swiss Exchange an der Sellnaustrasse 30 in Zürich während einer Woche ihre Werke aus.Ich konnte mit zwei zusammenhängenden Fotoserien an der Ausstellung teilnehmen. Unter dem Titel «Verwandlung#1» zeigte ich eine Schwarzweiss-Serie von Ganzkörperaufnahmen und eine Farbserie von Gesichtsportraits eines jungen Mannes, der sich in eine Frau verwandelte. Details.
Illustration eines Buches über Ethik, Dez. 2008 – Mai 2009
Die Theologin Yvonne Waldboth ist Seelsorgerin der Polizieiseelsorge Zürich.
http://www.polizeiseelsorge.ch/
Sie betreut Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Zürich und von Schutz & Rettung Zürich. Im Laufe des Jahres 2008 verfasste sie einen Text für ein Buch zum Thema Ethik, bezogen auf die erwähnten Organisationen. Zusammen mit Franziska Schubiger, Kantonspolizei Zürich, durfte ich die fotografische Illustration des Buches übernehmen. Es handelte sich um 29 Fotografien. Aufgrund des Herausgabetermines des Buches war es allerdings nicht möglich, alle Bilder selber zu produzieren. Ich musste einige Archivbilder von verschiedenen Orgnisationen beschaffen. Ich konnte schiesslich 15 von 29 Fotos für das Buch selber machen. Details.




